Ethik-Richtlinien
Hintergrund
Der Ethik-Kodex von Domino erfordert die Einhaltung der Gesetze in jedem Land, in dem wir tätig sind. Unsere Grundsätze gehen über die gesetzlichen Mindestvorgaben hinaus und erfordern ein in hohem Maße ethisches Verhalten. Wir erwarten von unseren Mitarbeitern, dass sie alle Gesetze im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit befolgen und dass ihr gesamtes Handeln von Ehrlichkeit, Fairness und Integrität geprägt ist. Der vorliegende Ethik-Kodex ist mehr als nur ein Regelwerk. Er beinhaltet fundamentale Grundsätze, die als Leitfaden für das Verhalten der Mitarbeiter in vielfältigen Situationen dienen sollen. Sie können einen Großteil der ethischen Fragen am Arbeitsplatz lösen, indem Sie sich die Zeit nehmen zu überlegen, ob Ihr Verhalten gegenüber Kollegen, Kunden, Lieferanten und der Allgemeinheit, die sich auf unser Unternehmen verlassen, fair und ehrlich ist.
Positive Verantwortlichkeiten
Alle Mitarbeiter bei Domino tragen eine individuelle Verantwortung für ethisches Handeln gegenüber unseren Kunden und Lieferanten, den Kollegen und der Allgemeinheit. Von allen Mitarbeitern wird erwartet, dass sie mehr tun als lediglich unethisches Verhalten zu vermeiden. Sie müssen darüber hinaus die Initiative ergreifen und eine positive Verantwortung für Qualität, Ehrlichkeit und Fairness übernehmen. Unsere Mitarbeiter sind angehalten, ethische Probleme zur Sprache zu bringen und jegliches beobachtetes oder vermutetes ethisches Fehlverhalten ihrem Abteilungsleiter oder bei Bedarf einem Mitglied der Geschäftsführung zu melden. Der Grundsatz der Ehrlichkeit umfasst auch die Weigerung, ein solches ethisches Fehlverhalten aktiv oder passiv zu decken. Von allen Mitarbeitern wird erwartet, dass sie in etwaigen Untersuchungen ethischer Fragen durch Domino vollständig kooperieren. Das „Wegschauen“ bei potenziellem ethischem Fehlverhalten steht in direktem Widerspruch zu Dominos Verpflichtung hinsichtlich Ehrlichkeit und Integrität und ist nicht akzeptabel.
Interessenkonflikte
Mitarbeiter, ihre Ehegatten und andere enge Familienmitglieder sind angehalten, Interessen oder Aktivitäten außerhalb des Unternehmens zu vermeiden, sofern deren Förderung die Interessen von Domino beeinträchtigen könnte. Eine solche Einbindung externer Interessen kann die Loyalität der Mitarbeiter gegenüber Domino in Frage stellen und potenzielle Interessenkonflikte schaffen. Geschäftsbeziehungen zu einem Mitbewerber, Lieferanten oder Kunden, die nicht mit der Geschäftstätigkeit von Domino zusammenhängen, sind strikt untersagt. Solche Beziehungen können die Objektivität der Mitarbeiter in Bezug auf die Förderung der Geschäftsinteressen von Domino beeinträchtigen. Mitarbeiter dürfen nicht für einen Mitbewerber, Lieferanten oder Kunden tätig sein bzw. diese beraten. Mitarbeiter dürfen in ihrer Freizeit kein Nebengeschäft betreiben, das in Konkurrenz zu Domino steht oder den Kauf bzw. den Verkauf von Waren an Domino beinhaltet. Zudem sind jegliche finanzielle Investitionen in Unternehmen von Mitbewerbern, Lieferanten oder Kunden zu vermeiden, es sei denn, es handelt sich um nominale Investitionen in öffentlich gehandelte Unternehmen.
Annahme von Geschenken
Domino vertritt die Auffassung, dass geschäftliche Entscheidungen seitens der Kunden ausschließlich auf Basis der von Domino angebotenen Qualität, des Services, des Preises und anderer wettbewerbsrelevanter Faktoren erfolgen sollten. Geschenke und Bewirtungen von geringfügigem Wert dürfen zum Zweck der Image-Förderung, zur Produkt- und Servicepräsentation sowie zur Förderung von Geschäftsbeziehungen gewährt werden. Darüber hinausgehende Geschenke und Zuwendungen, die dazu führen, dass ein Kunde sich verpflichtet fühlt, Domino zu bevorzugen, sind nicht akzeptabel. Geschenke und Bewirtungen dürfen nicht eingesetzt werden, um jemanden zu falschem Handeln zu überreden, oder um einen öffentlichen Amtsträger in der Ausübung seiner Pflichten zu beeinflussen. Die Grundsätze von Domino schreiben vor, dass selbst der Anschein von Bevorzugung aufgrund geschäftlicher Bewirtungen oder Zuwendungen zu vermeiden ist. Unsere Mitarbeiter müssen einen gesunden Menschenverstand und Mäßigung an den Tag legen. Besonderes Feingefühl ist bei Geschenken oder Bewirtungen erforderlich, die Regierungsangestellten angeboten werden. Viele Behörden weltweit haben strenge Regeln, die ihren Mitarbeitern selbst die Annahme kleinster Firmengeschenke verbieten. Diese Regeln können auch für von einer Regierung beauftragte Hauptunternehmer gelten. Dominos Politik schreibt vor, öffentlichen Amtsträgern keine finanziellen oder sonstigen Bevorzugungen zukommen zu lassen, die sie in der Ausübung ihrer Pflichten beeinflussen könnten. Von Geschenken und Bewirtungen, die auch nur den Zweifel erheben, angemessen zu sein, ist abzusehen.
Verwendung von Domino-Ressourcen
Wir alle tragen die Verantwortung dafür, die Ressourcen von Domino inklusive Zeit, Materialien, Anlagen und proprietäre Informationen ausschließlich für die Geschäftszwecke von Domino und nicht für den persönlichen Vorteil einzusetzen. Jegliche Verwendung für den persönlichen Vorteil ohne ausdrückliche Genehmigung wird als Diebstahl gewertet. Eigentum von Domino wie Anlagen und Werkzeuge, Büromaterial und Einrichtungen dürfen von Mitarbeitern ausschließlich für Geschäftszwecke von Domino eingesetzt werden. Die Verwendung solchen Eigentums im Zusammenhang mit gemeinnützigen Aktivitäten bzw. sozialen oder persönlichen Aktivitäten von Mitarbeitern können ausschließlich vom zuständigen Abteilungsleiter oder von einem Mitglied der Gruppengeschäftsleitung genehmigt werden. Jegliche von Mitarbeitern an Domino gerichteten Anträge auf Rückerstattung, sei es für medizinische Behandlungskosten, Reisespesen oder andere geschäftliche Auslagen, müssen legitim und ordnungsgemäß dokumentiert sein und im Einklang mit den Unternehmensgrundsätzen stehen Alle Mitarbeiter erhalten auf Vertrauensbasis geschäftliche und technische Informationen und Know-how von Domino, und es wird erwartet, dass sie diese Informationen vertraulich behandeln und ausschließlich zu Geschäftszwecken und zum Vorteil von Domino offenlegen oder verwenden. Zu diesen Informationen zählen beispielsweise Namen von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern, Fertigungsprozesse und -anlagen, Werkspläne, Konstruktionszeichnungen, Pläne zur Produktentwicklung, Informationssysteme, Geschäftspläne, Finanz- und Marketingdaten sowie alle Dokumente und Daten, die hiermit in Zusammenhang stehen. Sämtliche geschäftlichen und technischen Informationen sowie das Know-how von Domino sind Teil des Werts der Domino-Gruppe. Es wird von allen Mitarbeitern erwartet, dass sie diese Vermögenswerte aktiv schützen. Personen, die solche Informationen zu ihrem eigenen persönlichen Vorteil verwenden oder an Außenstehende weitergeben oder veräußern, werden entlassen und müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Bewirtung und Zuwendungen
Domino vertritt die Auffassung, dass geschäftliche Entscheidungen seitens der Kunden ausschließlich auf Basis der von Domino angebotenen Qualität, des Services, des Preises und anderer wettbewerbsrelevanter Faktoren erfolgen sollten. Geschenke und Bewirtungen von geringfügigem Wert dürfen zum Zweck der Image-Förderung, zur Produkt- und Servicepräsentation sowie zur Förderung von Geschäftsbeziehungen gewährt werden. Darüber hinausgehende Geschenke und Zuwendungen, die dazu führen, dass ein Kunde sich verpflichtet fühlt, Domino zu bevorzugen, sind nicht akzeptabel. Geschenke und Bewirtungen dürfen nicht eingesetzt werden, um jemanden zu falschem Handeln zu überreden oder um einen öffentlichen Amtsträger in der Ausübung seiner Pflichten zu beeinflussen. Die Grundsätze von Domino schreiben vor, dass selbst der Anschein von Bevorzugung aufgrund geschäftlicher Bewirtungen oder Zuwendungen zu vermeiden ist. Unsere Mitarbeiter müssen einen gesunden Menschenverstand und Mäßigung an den Tag legen. Besonderes Feingefühl ist bei Geschenken oder Bewirtungen erforderlich, die Regierungsangestellten angeboten werden. Viele Behörden weltweit haben strenge Regeln, die ihren Mitarbeitern selbst die Annahme kleinster Firmengeschenke verbieten. Diese Regeln können auch für von einer Regierung beauftragte Hauptunternehmer gelten. Dominos Politik schreibt vor, öffentlichen Amtsträgern keine finanziellen oder sonstigen Bevorzugungen zukommen zu lassen, die sie in der Ausübung ihrer Pflichten beeinflussen könnten. Von Geschenken und Bewirtungen, die auch nur den Zweifel erheben, angemessen zu sein, ist abzusehen.
Zahlungen an Dritte
Zahlungen von Domino an Dritte dürfen nur für Dienstleistungen oder Produkte erfolgen, die entsprechend an Domino geliefert wurden. Kein Mitarbeiter von Domino darf direkte oder indirekte Zahlungen an Regierungsangestellte oder an die Belegschaft von Kunden, Lieferanten oder Mitbewerbern leisten, die als Bestechung oder Schmiergeld ausgelegt werden könnten, weder zur Sicherung oder Fortsetzung von Geschäftsbeziehungen noch zu einem anderen Zweck. Um selbst den Anschein unlauterer Zahlungen zu vermeiden, dürfen von Domino nur Barzahlungen entsprechend dokumentierter Nebenkassenausgänge geleistet werden. Es dürfen keine Schecks der Unternehmensgruppe als Barschecks, Inhaberschecks oder auf Drittbeauftragte des Zahlungsempfängers ausgestellt werden. An Mitarbeiter von Mitbewerbern, Lieferanten, Kunden oder Behörden dürfen grundsätzlich keine Barzahlungen geleistet werden. Zahlungen an Mitarbeiter, Handelsvertreter, Berater oder andere Personen außerhalb ihres Wohnsitzstaates sind verboten, wenn sie eine Verletzung der Gesetze des betreffenden Landes darstellen.
Marketingpraktiken
Die Grundsätze von Domino sehen die Einhaltung aller Wettbewerbs- und Handelsgesetze sowie die ausschließliche Verwendung ethischer und lauterer Methoden zur Vermarktung von Domino-Produkten vor. Alle Kunden von Domino werden fair und gleichberechtigt behandelt, und keinem Kunden werden gesetzwidrige vergünstigte Geschäftsbedingungen oder andere Vorteile eingeräumt. Um den Anschein unlauterer Handlungen zu vermeiden, verbietet Domino strikt jegliche Absprachen mit Mitbewerbern in Bezug auf Preise, Kunden oder Absatzgebiete. Kommissionen und andere Zahlungen sind entsprechend zu dokumentieren und bei Bedarf den Behörden zu melden. Werbung muss stets den Regeln des guten Geschmacks entsprechen. Sämtliche in Werbeanzeigen getroffenen Aussagen müssen umfassend belegt sein.
Umweltschutz
Domino schließt sich vorbehaltlos der Auffassung an, dass jeder Einzelne von uns für den Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit verantwortlich ist. Jeder Mitarbeiter von Domino muss Verantwortung für die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften hinsichtlich Umweltschutz und der menschlichen Gesundheit übernehmen. Kein Mitarbeiter wird wissentlich illegale, chemische oder andere Substanzen zur Verwendung bei Domino erwerben oder auf gesetzwidrige Weise entsorgen. Von Abteilungsleitern wird erwartet, dass sie bezüglich aller relevanten Umweltschutzgesetze und -vorschriften auf dem Laufenden sind, bei Bedarf professionellen Rat einholen und die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften sicherstellen. Domino bemüht sich fortlaufend um Alternativen zu gefährlichen Verfahren, Substanzen oder Produkten, um den Schutz der Umwelt und die persönliche Sicherheit zu gewährleisten. Personen, die wissentlich Gesetze oder Vorschriften zum Umweltschutz missachten, müssen mit Entlassung rechnen. Vorfälle, die schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben, sind unverzüglich den zuständigen externen Stellen sowie der Geschäftsführung zu melden.
Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern
Domino vertritt die Auffassung, dass für alle Mitarbeiter ein sicherer Arbeitsplatz und Chancengleichheit bei der Karriereentwicklung gewährleistet sein müssen. Domino erfüllt alle gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Chancengleichheit sowie andere zugehörige Gesetze und Bestimmungen. Domino verpflichtet sich, in allen Niederlassungen für die Aufrechterhaltung sicherer Arbeitsbedingungen zu sorgen. Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie die Verantwortung zur Einhaltung aller Sicherheitsverfahren übernehmen. Hierzu zählen die Befolgung sämtlicher Vorsichtsmaßnahmen, die Vermeidung von Aktivitäten, die eine Gefahr für sie selbst oder für Kollegen darstellen können, sowie die Meldung von gefährlichen Bedingungen am Arbeitsplatz an die Sicherheitsbeauftragten und die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung und die Sicherheitsbeauftragten sind angehalten, jegliche ernsten Sicherheitsrisiken unverzüglich zu beseitigen und alle betroffenen Produktionsprozesse zu stoppen, bis die Gefahrensituation behoben ist.
Alkohol- und Drogenkonsum
Die Vermeidung illegaler Aktivitäten und der Schutz der Mitarbeiter, des Eigentums von Domino und der Öffentlichkeit vor möglichen Gefahren, die aus dem Konsum von Alkohol und Drogen entstehen können, genießen absolute Priorität innerhalb der Domino-Gruppe. Die Grundsätze der Gruppe schreiben eine drogen- und alkoholfreie Arbeitsumgebung vor. Drogen- und Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz können zu gefährlichen Situationen führen, die die Produktivität verringern und potenzielle Probleme mit Außenstehenden verursachen, die in geschäftlicher Beziehung zu Domino stehen. Wir müssen sicherstellen, dass der Ruf von Domino und seiner Mitarbeiter als vorbildliche, zuverlässige Mitglieder der Gesellschaft gewahrt bleibt. Der Konsum oder Besitz von illegalen Drogen oder Alkohol während der Arbeitszeit bzw. in Einrichtungen von Domino ist strikt untersagt. Bei Zuwiderhandlung wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet, das auch zu Entlassung führen kann. Gegen Mitarbeiter, die nachweislich unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol arbeiten, wird ebenfalls ein Disziplinarverfahren eingeleitet, das zu Entlassung führen kann. Domino verpflichtet sich zur Unterstützung von Mitarbeitern, die zur Überwindung einer Sucht oder Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen die Gruppe um Hilfe ersuchen. Die freiwillige Teilnahme an einem Hilfsprogramm für Mitarbeiter verhindert nicht notwendigerweise die Einleitung eines Disziplinarverfahrens auf Grund von Verletzungen der Bestimmungen in der Vergangenheit.
Berichterstattung und Finanzdaten
Wenngleich ehrliche Meinungsunterschiede zu erwarten sind und durchaus hilfreich sein können, um eine Angelegenheit aus allen Blickwinkeln zu betrachten, müssen unsere Handlungen auf Fakten, Logik und Fairplay basieren. Wir können weder einseitige Meinungen oder verdrehte Fakten verwenden, um Aktionen zu rechtfertigen, noch dürfen wir zulassen, dass Fakten oder Meinungen unterschlagen werden, um eine Situationen anders darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist. Die gesamte Berichterstattung auf allen Ebenen innerhalb der Gruppe muss auf Fakten basieren und offen sein. Die geschäftliche Integrität von Domino spiegelt sich in der Genauigkeit und Vollständigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens wider. Unsere Mitarbeiter sind für die genaue und zuverlässige Buchführung bei Domino verantwortlich. Fiktive, falsche, irreführende, geheim gehaltene oder nicht erfolgte Aufzeichnungen von finanziellen Mitteln oder Aktiva stellen ein ernstes ethisches Fehlverhalten dar und sind gesetzwidrig. Die Grundsätze von Domino sehen vor, dass alle Bücher und Unterlagen den anerkannten Buchführungsrichtlinien und Bilanzierungsgrundsätzen sowie allen einschlägigen Gesetzen und Bestimmungen entsprechen müssen. Sämtliche Transaktionen müssen präzise dokumentiert und im Rechnungswesen der Gruppe aufgeführt sein. Alle Einträge müssen entsprechende Beschreibungen der zugrunde liegenden Transaktionen beinhalten. Falsche oder irreführende Einträge sind nicht zulässig. Die Mitarbeiter dürfen wissentlich keine Transaktionen tätigen, wenn diese nicht der Beschreibung in der zugehörigen Dokumentation entsprechen. Kein Mitarbeiter darf zu irgendeinem Zweck an der Beschaffung oder Ausstellung falscher Rechnungen, Unterlagen der Lohnbuchhaltung oder anderer irreführender Dokumente bzw. an der Gründung oder Nutzung fiktiver Organisationen, Verkäufe, Käufe, Services, Darlehen oder anderer finanzieller Übereinkünfte beteiligt sein. Domino unterhält oder nutzt keine anonymen Bankkonten („Nummernkonten“) oder andere Konten, für die Domino nicht als Kontoinhaber angegeben ist.
Produktintegrität
Eine strikte Produktintegrität ist erforderlich, damit Domino seine Qualitätsziele erreicht und seinen Ruf als Lieferant qualitativ hochwertiger Produkte wahrt. Die Grundsätze von Domino schreiben vor, dass das Unternehmen niemals wissentlich Verarbeitungs- oder Materialfehler verheimlicht, Aufzeichnungen fälscht oder falsche Zertifizierungen ausstellt bzw. falsche Aussagen bezüglich seiner Produkte trifft. In bestimmten Fällen, insbesondere im Zusammenhang mit von Regierungsbehörden vergebenen Aufträgen oder Unteraufträgen, müssen Mitarbeiter spezifische Produktzertifizierungen ausstellen, Aufzeichnungen anlegen oder andere Informationen und Erklärungen zur Produktintegrität beibringen. Die bewusste Fälschung solcher Aufzeichnungen mit dem Zweck, Behörden oder andere Kunden irrezuführen oder zu täuschen, ist gesetzwidrig. Alle Mitarbeiter sind dafür verantwortlich, die Integrität der Produkte unter ihrer Kontrolle sowie die Genauigkeit der zugehörigen Unterlagen zu gewährleisten. Bei vermuteter oder offenkundiger Verheimlichung von Arbeits- oder Materialfehlern bzw. Fälschung von Unterlagen ist unverzüglich die Geschäftsleitung zu benachrichtigen.
Handel mit Wertpapieren des Unternehmens – Insider-Informationen
Domino ist eine Aktiengesellschaft, deren Anteile an der London Stock Exchange gehandelt werden. Domino ist verpflichtet, durch Implementierung entsprechender Verfahren sicherzustellen, dass Informationen, die Auswirkungen auf den Aktienkurs haben können, vertraulich behandelt werden, und dass sich Personen, die im Besitz solcher Informationen sind, hinreichend Ihrer Verpflichtung bewusst sind, diese Informationen nur dann Außenstehenden mitzuteilen, wenn sie öffentlich zugänglich sind. Solche vertraulichen Informationen dürfen nur vom Domino-Vorstand unter Einhaltung der einschlägigen Gesetze und Bestimmungen offengelegt werden. Als vertrauliche Informationen gelten u.a. nicht veröffentlichte Informationen über die finanzielle Situation, Angaben zum Geschäftspotenzial, einschließlich Absatz- und Ertragszahlen, wichtige Durchbrüche bei der Produktentwicklung, Erfindungen, Abschluss oder Verlust bedeutender Geschäftsverträge und andere materielle Vorkommnisse, die die Entscheidung von Investoren zum Kauf oder Verkauf von Domino-Aktien beeinflussen können. Solange Informationen in Bezug auf materielle Entwicklungen nicht entsprechend der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurden, ist der Kauf oder Verkauf von Domino-Aktien auf Basis solcher Informationen grundsätzlich gesetzwidrig. Obwohl solche Vorgänge gemeinhin als Handel mit „Insider“-Informationen bezeichnet werden, gelten die genannten Beschränkungen ausdrücklich sowohl für Mitarbeiter von Domino als auch für Außenstehende. Die Gesetzgebung betrifft nicht nur Angehörige des Managements, sondern auch Mitarbeiter auf allen Ebenen und externe Spekulanten, die solche Informationen möglicherweise aus informierter Quelle innerhalb des Unternehmens erhalten haben. Domino als Unternehmen ist stolz darauf, dass seine Belegschaft in Form von Aktien am Unternehmen beteiligt ist, und diese Grundsätze zielen in keiner Weise darauf ab, von einer solchen Beteiligung abzuraten.
Standort-Verantwortung
Die Standards innerhalb der Ortschaft einer Domino-Niederlassung dürfen durch die Anwesenheit von Domino niemals geschädigt oder verschlechtert, sondern sollten im Gegenteil verbessert werden. Alle Mitarbeiter müssen dafür Sorge tragen, dass ihr persönliches Verhalten diesen Grundsatz widerspiegelt. Manager mit Führungsverantwortung in einer Domino-Niederlassung müssen sicherstellen, dass Domino einen angemessenen Beitrag zum allgemeinem Wohlergehen der Gemeinde leistet .
Wahrung des Branchenrufs
Es liegt im Interesse aller Mitarbeiter, einen positiven Beitrag zur Wahrung des Rufs unserer Branche zu leisten, beispielsweise durch Unterstützung der brancheninternen Programme für Aus- und Weiterbildung, Pflege der Beziehungen mit Gemeinden usw. Die Mitarbeiter haben ebenfalls jede Form negativer Werbung zu vermeiden, die sich schädlich auf die Branche auswirkt, wie z. B. die Verunglimpfung oder Herabwürdigung unserer Mitbewerber und ihrer Produkte oder Services.
Menschenrechte und ethisches Handelsgebaren
Domino verpflichtet sich im Rahmen seiner Geschäftsaktivitäten und Einstellungspolitik zur Einhaltung der Menschenrechte und zu ethischem Handelsgebaren. Die Grundsätze von Domino im Einzelnen:
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Ausübung der Geschäftstätigkeit mit Integrität, unter Anerkennung der ökonomischen, sozialen, kulturellen, politischen Rechte und Bürgerrechte aller Beteiligten sowie unter Anerkennung der unterschiedlichen Kulturen und der Würde und der Rechte des Einzelnen in den Ländern, in denen Domino tätig ist;
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Einhaltung nationaler Gesetze und der allgemeinen Leitlinien des internationalen Rechts, insbesondere hinsichtlich der Menschenrechte im Rahmen der vorliegenden Grundsätze;
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Wahrnehmung unserer Verpflichtung zur Förderung des Respekts für und der Einhaltung der Menschenrechte und grundlegenden Freiheiten für jedermann, unabhängig von Rasse, Glaubensbekenntnis, Hautfarbe, Staatsangehörigkeit, ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder ähnlicher Glaubensausrichtung, politischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Geschlechtsumwandlung, sexueller Ausrichtung, Familienstand, Familienbeziehungen, Behinderung, Mitgliedschaft oder Nicht-Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft oder einer anderen Gruppierung;
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keine Beschäftigung Minderjähriger;
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Förderung der Einhaltung derselben Prinzipien durch Lieferanten und Subunternehmer;
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Gewährleistung klarer, fairer und angemessener Vertragsbedingungen für Personal, Subunternehmer und Lieferanten, die den von ähnlichen Unternehmen angebotenen Bedingungen entsprechen;
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das Bestreben, den Kunden jederzeit Produkte und Services zu liefern, die den vereinbarten Standards gerecht werden.
Anwendung des Kodex
Von allen Mitarbeitern wird erwartet, dass sie sich mit den in diesem Kodex niedergelegten ethischen Grundsätzen vertraut machen und diese befolgen. Die Missachtung der ethischen Grundsätze von Domino kann zu Entlassung führen und ggf. rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Es liegt in der Verantwortung der Abteilungsleiter, die Einhaltung dieses Ethik-Kodex zu überwachen und innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs umzusetzen. Die Anwendung des Kodex ist einer der Leistungsstandards, der zur Beurteilung aller Abteilungsleiter herangezogen wird. Von allen Abteilungsleitern bei Domino wird erwartet, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Mitarbeiter nachhaltig von der Bedeutung dieser ethischen Grundsätze und deren Einhaltung überzeugen.
Persönliche Verantwortung
Jeder Einzelne von uns sollte stolz sein auf den hohen Verhaltensstandard, der die Mitarbeiter von Domino seit jeher auszeichnet. Lassen Sie uns zusammen danach streben, weiterhin als Gruppe aufzutreten, in der das Geschäftgebaren gegenüber allen Einzelpersonen, sozialen Gruppen, Unternehmen und behördlichen Einrichtungen, mit denen wir Beziehungen pflegen, jederzeit durch uneingeschränkte Ehrlichkeit, Fairness und Integrität geprägt ist.
Nigel Bond, CEO Domino Printing Sciences plc