Umwelt-, soziale und ethische Aspekte

 

Die Unternehmensleitung berücksichtigt im täglichen Geschäftsbetrieb sowohl Umweltaspekte als auch Sozial- und Ethikfragen.

Umwelt

Nigel Bond ist zuständiger Direktor für Fragen des Umweltschutzes. Ein Lenkungsausschuss für Umweltfragen unter Vorsitz von Herrn Bond ist verantwortlich für die Förderung, Überwachung und Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien.

Die Domino-Gruppe bemüht sich kontinuierlich, die Auswirkungen ihrer Produkte und Geschäftspraktiken auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten und die Anforderungen der in zunehmendem Maße umweltbewussten Kunden zu erfüllen. Die Gruppe hat verschiedene Programme zur Verringerung des Einsatzes von Lösungsmitteln und zur Senkung des Energieverbrauchs ins Leben gerufen.

Jedes Unternehmen der Gruppe hat ein „Green Team“ aus freiwilligen Mitarbeitern gegründet, das die Ausarbeitung und Umsetzung von Umweltschutzinitiativen verantwortet. Diese Teams haben bereits zahlreiche Projekte von Recycling-Programmen bis hin zur Neupflanzung von Bäumen realisiert. Domino ist Mitglied der „Green Organisation“, einer unabhängigen, gemeinnützigen Umweltschutzgruppe, die weltweit Best Practices im Umweltschutz fördert und Unternehmen für besondere Leistungen beim Erhalt der Umwelt auszeichnet. Eine Abhandlung über die Aktivitäten des Domino Green Teams in Großbritannien wurde in das „Green Book“, ein von der Green Organisation herausgegebener Leitfaden für anerkannte Verfahren beim Umweltschutz, aufgenommen.

Sämtliche Unternehmen der Gruppe sind außerdem angehalten, Daten über entstehende Abfallmengen, Energie- und Wasserverbrauch, Flugreisen und Emissionen des Fahrzeugparks aufzuzeichnen und zu überwachen. Das Ziel lautet, in all diesen Bereichen jährliche Einsparungen von mindestens 10 Prozent zu erzielen. Im Rahmen dieser Initiative beteiligt sich Domino an dem Projekt 10:10, das Unternehmen dazu bewegen soll, ihre Emissionen 2010 um 10 Prozent zu verringern.

Im Laufe des Jahres wurden bereits einige nennenswerte Erfolge erzielt: Domino Amjet in den USA hat die Zahl der Flugreisen um 25 Prozent reduziert und Domino Printing Solutions in Kanada hat 37 Prozent weniger Deponieabfall produziert. Der Lenkungsausschuss für Umweltfragen arbeitet derzeit an der Einführung standardisierter Methoden zur Messung von Energieverbrauch, Abfallproduktion und Emissionen des Fahrzeugparks, um gruppenweite Vergleiche der erreichten Leistungen mit den Zielvorgaben zu ermöglichen.

Die Gruppe unterhält Tintenfabriken in Großbritannien, den USA, China und Indien. Diese Produktionsstätten gelten aufgrund der verwendeten, schädlichen Materialien als potenziell umweltschädlich. Die Produktionsstätten in Großbritannien, den USA und China verfügen jedoch über eine Zertifizierung nach dem Umweltmanagement-Standard BS EN ISO 14001:2004. Dieser Standard erfordert die Durchführung einer Umweltrisikoanalyse, die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie der kontinuierlichen Verbesserung sowie die Messung erreichter Verbesserungen. Die Einhaltung des Standards wird zwei Mal jährlich durch externe Auditoren geprüft.

Die Tintenfabriken in Großbritannien und den USA sind gemäß ISRS zertifiziert, einem System, das auf die Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen sowie auf kontinuierliche Verbesserung abzielt.

Die Tintenfabriken in Großbritannien und China sind gemäß dem OHSAS 18001:2007 Managementsystem für Gesundheits- und Arbeitsschutz zertifiziert und externen Audits durch die britische Normungsorganisation BSI unterworfen.

Die Tintenfabriken in Großbritannien, China und den USA erfüllen die Umweltschutzgesetzgebung, welche die Einhaltung von Emissionsstandards und die Erbringung überprüfbarer Konformitätsnachweise vorschreibt.

Die Umweltpolitik hat ein breites Bewusstsein für den Erhalt der Umwelt geschaffen und diesbezüglich zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen. Die Gruppe verpflichtet sich, diese Arbeit fortzuführen, um die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt weiter zu verringern.

Sozial- und Ethikfragen

Domino handelt auf Basis umfassender ethischer Grundsätze, die auf der Webseite des Unternehmens zur Einsicht bereitstehen. Alle Mitarbeiter von Domino tragen eine persönliche Verantwortung für den ethischen Umgang mit Kunden, Lieferanten, Kollegen und der Allgemeinheit. Die ethischen Grundsätze haben wesentlich dazu beigetragen, Verhaltensstandards zu schaffen, die innerhalb der ganzen Gruppe angewandt werden müssen.

Die einzelnen Unternehmen sind angehalten, einen angemessenen Beitrag zum Wohlergehen der lokalen Gemeinde zu leisten. Dieser Beitrag drückt sich in Form von Spenden, der Pflege enger Beziehungen zu Schulen und Hochschulen vor Ort sowie durch ein Angebot an Schulungen und Praktika aus. In Großbritannien unterhält Domino eine enge Beziehung mit einem nahe gelegenen College, wo Mitarbeiter ihr Wissen und ihre praktische Erfahrung mit Lehrern und Studenten teilen. Das Unternehmen bietet Praktika sowohl für Schüler aus der Gemeinde als auch für ausländische Studenten, die nach einer Gelegenheit suchen, ihre Englischkenntnisse in einem geschäftlichen Umfeld zu verbessern. Diese Initiativen haben zu einer stärkeren Einbindung des Unternehmens in das Leben der Gemeinde geführt.