Der EAN 128-Strichcode wurde in den 90er Jahren in erster Linie eingeführt, um logistische Prozesse automatisiert abwickeln zu können. Für ihn wurde ursprünglich auch das Datenbezeichnerkonzept entwickelt. Der EAN 128-Standard in Verbindung mit dem Datenbezeichnerkonzept bieten damals wie heute höchste Flexibilität. Sie erlauben es, neben einer eindeutigen Identifikation, wie der NVE oder auch der EAN, zusätzliche warenbegleitende Informationen standardisiert im Strichcode auf dem Packstück oder dem Produkt aufzubringen – und sei es nur für eine Übergangsphase, bis EDI realisiert und die notwendigen Informationen elektronisch im Vorfeld ausgetauscht werden. Vor allem vor dem Hintergrund gewachsener Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit von Produkten hat der EAN 128 in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen.

Eigenschaften des EAN 128-Strichcode: Weite Verbreitung, Dateninhalt flexibel gestaltbar, Alphanumerische Zeichen codierbar, weltweit geschützte Symbologie (ISO/IEC 15417), Komprimierte Symbologie im Vergleich zu anderen linearen Symbologien, wie z. B. Code 39, Lineare Symbologie, Hohe Sicherheit durch systeminternes Prüfziffernverfahren, mit handelsüblichen Laserscannern lesbar