Weil der EAN-13- und der EAN 128-Strichcode auf einem Etikett verhältnismäßig viel Platz benötigen, vor allem wenn es um die Kennzeichnung von Artikeln geht, sind gewisse Anwendungen mit ihnen nicht abzudecken. Aus diesem Grund wurde der GS1 DataBar entwickelt. Zudem schließt er Lücken im Codierungssystem von Konsumenteneinheiten, bei denen neben der EAN-Artikelnummer zusätzliche Informationen für einen effizienten Prozessablauf benötigt werden, z. B. bei der eindeutigen Identifikation gewichtsvariabler Produkte wie Fleisch. GS1 DataBar steht für eine ganze Familie von GS1 DataBar-Symbolen, die alle sehr wenig Platz beanspruchen. Analog zum EAN-13-Strichcode wird im GS1 DataBar stets eine EAN-Artikelnummer codiert. Lediglich der GS1 DataBar Expanded erlaubt das PoS-kompatible Verschlüsseln weiterer Informationen mit Hilfe des Datenbezeichnerkonzepts. Die verschiedenen Symbole der GS1 DataBar-Familie haben unterschiedliche Eigenschaften und eignen sich deshalb auch für differenzierte Anwendungen. Von Bedeutung sind vor allem diejenigen Symbolvarianten, die omnidirektional lesbar sind und sich somit für den klassischen Einzelhandel anbieten.