Domino setzt mit der Einführung der neuen N-Serie auf der IPEX ein Zeichen im digitalen Farbdruck
Domino, einer der weltweit führenden Anbieter von Lösungen für den Inline-Datendruck und die Produktkennzeichnung, betritt mit der Einführung der neuen Piezo-Tintenstrahldruck-Baureihe der N-Serie auf der IPEX 2010 den Markt für den digitalen Vollfarbdruck.
Die Einführung der N-Serie beinhaltet sowohl eigenständige Etikettendruckmaschinen als auch Module mit skalierbarer Druckbreite für die OEM-Integration. Die auf der IPEX gezeigte digitale Etikettendruckmaschine vom Typ N600 bietet eine nominale Druckauflösung von 1200dpi mit einer nativen Auflösung von 600dpi und vier Graustufen bei einem Betrieb von 50-75m/min. unter Verwendung von dauerhaften UV-Tinten. Die N600 kann eine Vielzahl von Papier- und Plastiketikettenmaterialien bedrucken und wird in einer Rollenaufwickler-Applikation mit einer Druckbreite von 333mm (13,1“) gezeigt. Diese ist mit den meisten standardmäßigen Weiterverarbeitungslösungen kompatibel.
„Wir haben sowohl Technologie als auch Trends auf dem digitalen Druckmarkt vor der IPEX 2006 genau beobachtet, bevor wir einen Markttest eines ersten Prototypen mit einer Auflösung von 200 dpi durchführten“, erläutert Philip Easton, Director – Digital Printing Solutions bei Domino. „Markeninhaber sind zunehmend darauf aus, ihre Kunden direkter anzusprechen, und zwar insbesondere durch eine zielorientierte und örtlich begrenzte Etikettierung und Verpackung sowie durch spezielle Promotion-Initiativen.
Damit verbunden sind verallgemeinerte Trends zur Kosteneinsparung: Markeneigentümer möchten wegen des Risikos von Überalterungen, Ausschuss und komplizierter Lagerverwaltung keine großen Bestandseinheiten lagern. Im Falle von Druckereien bedeutet dies einen größeren Bedarf an Kleinauflagen mit schnellen Durchlaufzeiten. Der konventionelle Flexodruck bringt bei einer wirtschaftlichen Produktion eine Vielzahl von Lagerhaltungspositionen mit sich. Das Schöne am Digitaldruck ist, dass schnell maßgeschneiderte Etiketten mit Blanko- oder Standardmaterialien hergestellt werden können. Die größere Flexibilität aufgrund des vollständig digitalen Prozesses sowohl beim Vordruck als auch bei den variablen Daten versetzt die Anwender in die Lage, eine von den Kunden gewünschte Anpassung an örtliche Besonderheiten wie unterschiedliche Sprachen und Sonderangebote effizient umzusetzen.“
Die Etikettendruckmaschine N600 kann außerdem so konfiguriert werden, dass sie inline mittels Zuführung über eine Tänzerwalze mit einer digitalen Weiterverarbeitungslösung, beispielsweise von GM oder AB Graphics, läuft. Zu den Standardfunktionen gehört eine automatische Druckkopfreinigung. Wenn der Drucker eine zeitlang nicht genutzt wird, läuft er automatisch in die Reinigungsstation, so dass die Druckdüsen durchgespült und abgestellt werden können. Um das Risiko zu vermeiden, dass die Düsen verstopfen und gewartet werden müssen, sorgt das Tintenmanagement für eine automatische Zirkulation der Drucktinte. Zu der Reihe optionaler Qualitätssicherungsmaßnahmen gehören unter anderem Sichtsysteme für die Rückverfolgung von Registrierungen und Farbdichte.
Die Fähigkeit der Verarbeitung der größtmöglichen Bandbreite an Substraten wird durch ein optionales Koronabehandlungsmodul unterstützt. Die meisten industriellen Etikettenmaterialien können ohne Vorbehandlung verwendet werden. Die Haltbarkeit der UV-Tinte bringt mit sich, dass eine Beschichtung nicht immer notwendig ist.
„Unserer Ansicht nach passt der Digitaldruck jetzt ganz hervorragend zu den grundsätzlichen Anforderungen der Markeninhaber“, bekräftigt Easton. „Unsere Zielsetzung bei der Entwicklung der N-Serie war es, die Flexibilität des Digitaldrucks mit der Fähigkeit, variable Daten zu verarbeiten und hochgradige Produktivität bei niedrigen Betriebskosten zu bieten.“
Weitere Entwicklungsarbeiten gewährleisten, dass Domino seine Führungsrolle in Punkto Qualität und Leistung aufrecht erhalten kann.
Beitrag verfasst am Mittwoch 17 März 2010