Domino und OYSTAR IWK bieten branchenübergreifende Systemlösungskompetenz im Bereich Tuben füllen und codieren
Auf dem Gebiet der Verpackungstechnik nimmt der Bedarf an Tuben zur Verpackung der unterschiedlichsten Produkte wie z.B. Zahnpasta, Haarfärbemittel und Salben vermehrt zu. Insbesondere in den Branchen Pharma und Kosmetik kommen vorwiegend Alu-, Laminat- und Kunststofftuben zum Einsatz, die aufgrund verschiedenster Vorgaben mit einer Kennzeichnung versehen werden müssen. Von der klassischen MHD-Chargenbeschriftung, der Aufbringung von 2D-Datamatrix-Codes bis hin zur Produktserialisierung und Nuancenbeschriftung ist mit Lasersystemen jede dieser Kennzeichnungsanforderungen realisierbar. Die in Stutensee ansässige IWK Verpackungstechnik GmbH, Weltmarktführer im Bereich der Tubenfüller, vertraut in Sachen Produktkennzeichnung auf die bewährte Zusammenarbeit mit Domino und setzt in ihren Anlagen auf die Integration innovativer Laserkennzeichnungslösungen, die ein Höchstmaß an Investitions- und Zukunftssicherheit bieten.
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Ausgereifte Technik zur Steigerung der Produktivität
Die OYSTAR IWK geht auf eine Gründung im Jahre 1893 zurück und ist ein traditionsreiches, global agierendes Unternehmen der OYSTAR Gruppe, das 330 Mitarbeiter beschäftigt. Das Maschinen-Portfolio im Bereich der Tubenfüller ist auf Anwendungen der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie zugeschnitten. Der Kunde steht dabei im Mittelpunkt des Handelns. Das Maschinenbauunternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die besser sind als die des Wettbewerbs. Dabei will man sich durch gleich bleibend hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Serviceverfügbarkeit vom Wettbewerb differenzieren.
Die gleichen Leistungen erwartet OYSTAR IWK auch von seinen Komponentenlieferanten. Im Bereich der Kennzeichnungstechnologie vertraut der Maschinenbauer auf die langjährige und bewährte Zusammenarbeit mit der Domino Deutschland GmbH, deren Lasersysteme aufgrund ihrer guten Schriftqualität, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bevorzugt in die Tubenfüllanlagen integriert werden. „Laserlösungen von Domino sind unsere erste Präferenz. Sie werden auch sehr häufig seitens unserer Kunden angefordert“, bestätigt Robert Russ, Schulungsleiter bei der OYSTAR IWK.
Trend zur Online-Aufbringung variabler Daten
Durch den Wandel der Zeit ändern sich auch die Anforderungen an die Produktkennzeichnung. Die Prägung mittels fester Prägestempel gehört dabei immer mehr der Vergangenheit an. Innovative Kennzeichnungslaser sind für den Druck variabler Informationen auf Tubenmaterial ideal und stellen somit eine ausgezeichnete Alternative zu den herkömmlichen Kontaktdruckmethoden dar. Die Kennzeichnungsanforderungen lassen sich dabei in drei große Anwendungsgebiete einteilen:
1. Aufbringung von Echtzeitdaten bzw. variablen Informationen
Aus Gründen der Rückverfolgbarkeit werden die Produkte mit Mindesthaltbarkeits- (MHD) sowie Chargeninformationen versehen, anhand derer z.B. eindeutig ermittelt werden kann, auf welcher Anlage und zu welchem Zeitpunkt das Produkt gefertigt wurde.
2. Fälschungssicherheit, Produktschutz bzw. Track-and-Trace Anforderungen
Um Produkte über die gesamte Herstellungs- und Lieferkette hinweg zu identifizieren und zu verifizieren, um eine höhere Transparenz in punkto Patientensicherheit zu schaffen sowie im Kampf gegen (Arzneimittel-) Fälschungen hat sich die Aufbringung von 2D- Datamatrix-Codes bewährt. In einen 2D-Code können z.B. MHD, Gebindenummern und GTIN (Identifikationsnummer nach EAN-UCC) verschlüsselt integriert werden. Zudem ist noch ausreichend Kapazität, um eindeutige Seriencodes oder –nummern (u.a. EPC-Nummer) bis hin zum so genannten elektronischen Stammbaum (E-Pedigree) zu implementieren, die jedes Produkt zu einem Unikat machen. In der Regel werden die 2D-Codes noch um visuell lesbare Verbraucherinformationen ergänzt.
3. Nuancenbeschriftung innerhalb des Abfüllprozesses
Mit Nuancenbeschriftung ist die inhaltsspezifische Beschriftung von z.B. Haarfärbetuben mit den Angaben der vielfältigen Farbnuancen im späten Produktionsstadium, d.h. direkt in der Tubenfüllmaschine gemeint. Dies führt zu einer generellen Reduzierung der Tubenvarianten/-designs und der damit verbundenen Bevorratung. Zudem ist ein Produktwechsel nicht zwingend mit einer Verpackungsumstellung verbunden, wodurch die Stillstandszeiten reduziert werden. Die Inline-Tubenbeschriftung birgt demzufolge ein immenses Kosteneinsparungspotenzial und trägt erheblich zur Verbesserung der Produktionseffizienz bei.
Zur Kontrolle des Kennzeichnungsprozesses können bzw. müssen zum Teil Kamerasysteme eingesetzt werden. Die Ansteuerung der Kameras sowie die Auswertung der Kontrollergebnisse werden dabei komfortabel direkt über die interne Steuerung der Tubenfüllanlage vorgenommen. Die Kameraintegration ist bei der Aufbringung variabler Informationen sowie bei der Nuancenbeschriftung optional, bei Track-and-Trace Anwendungen hingegen ist der Einsatz eines Kamerasystems zwingend erforderlich, da nur durch eine Codeverifizierung die lückenlose Rückverfolgbarkeit über die gesamte Herstellungs- und Lieferkette gewährleistet werden kann.
Formatumstellung per Mausklick
Der Laser ist in der Lage, sowohl Aluminium- als auch Kunststofftuben zu beschriften. Die Formatumstellung von Aluminium auf Kunststoff erfolgt dabei ganz einfach per Fingerklick an der Steuereinheit des Lasers, da die für die Applikation wichtigen Parameter bereits hinterlegt sind. So können alle Losgrößen ohne große Umstellarbeiten beschriftet werden, was neben einer erhöhten Effektivität zur Minimierung der Stillstandzeiten führt. Die bedienerfreundlichen Laser können aufgrund ihrer kompakten Bauweise sehr gut in die Tubenfüllmaschinen integriert werden. Die Kennzeichnung erfolgt, nachdem die Tuben befüllt und verschlossen sind. Die berührungslose Beschriftung geschieht materialabhängig entweder per Farbabtrag oder per Farbumschlag auf der Produktoberfläche.
Doppelkopf-Lasersysteme bieten entscheidenden Wettbewerbsvorteil
Die Wahl des Lasertyps richtet sich nach Geschwindigkeit und Größe der aufzubringenden Produktinformationen. In der Regel kommen Laser mit nur einer Strahlquelle zum Einsatz. Fordert eine Anwendung aber beispielsweise die Aufbringung einer großen Datenmenge bei einer hohen Ausbringungsmenge, ist die Applikation mit einem Kopf nicht möglich. Ein weiterer separater Laserkopf innerhalb eines Tubenfüllers kommt aber aufgrund der engen Platzverhältnisse dagegen nicht in Frage. Domino bietet hier als einziger Anbieter einen Doppelkopf-Laser. Dieser beinhaltet zwei komplette Lasermodule mit integriertem Doppelscannerkopf, die in einem Gehäuse untergebracht sind. Somit ist eine technisch einwandfreie Integration z.B. in eine TFS 80-2 Tubenfüllmaschine gewährleistet. „Die Applikations- und Projektierungsabteilung von Domino verfügt über langjährige Erfahrung, die kundenindividuelle Lösungen problemlos realisieren kann. Mit dem Portfolio der Doppelkopf-Lasersysteme haben sie zudem einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, da kein anderer Kennzeichnungslieferant solch ein System anbietet“, sagt Robert Russ.
Retrofit-Maßnahmen zur Modernisierung bereits bestehender Produktionsanlagen
Unter Retrofit wird das Nachrüsten oder die Modernisierung bereits bestehender Produktionsanlagen verstanden. Das bedeutet, dass sich die Möglichkeiten der Lasercodierung in Tubenfüllern nicht nur auf das Neumaschinengeschäft von OYSTAR IWK beziehen.
Neue gesetzliche Auflagen und die erweiterten Kennzeichnungs-/Beschriftungsmöglichkeiten führen zu neuen Codierungsanforderungen, es ergeben sich aber auch Einspar- bzw. Optimierungspotenziale für produzierende Unternehmen. Dies führt automatisch zu einem Investitionsbedarf hinsichtlich neuer Technologien.
Grundsätzlich, aber auch gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, ist die Nachrüstung älterer Tubenfüllmaschinen immer mehr von Interesse. Aufgrund ihrer hohen Produktqualität besitzen die OYSTAR IWK Tubenfüller eine beträchtliche Lebensdauer, so dass sich die Nachrüstung von Kennzeichnungslasern jederzeit lohnt. Die nachträgliche Integration ist mit Retrofit-Paketen einfach realisierbar und bietet Flexibilität und Zukunftssicherheit.
Entscheider Facts
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Qualitativ erstklassige und dauerhaft beständige Codes bei hohen Taktleistungen
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Kennzeichnung unterschiedlicher Tubengrößen/-materialien
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Vermeidung der mit der Prägung verbundenen Einrichtungsfehler
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Hohe Zuverlässigkeit garantiert reibungslosen Produktionsablauf
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Reibungslose Integration durch kompakte, modulare Bauweise
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Hohe Flexibilität ermöglicht Umsetzung unterschiedlichster Anforderungen und bietet Zukunftssicherheit
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Verbesserung der Gesamtanlageneffektivität
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Nahezu keine Verbrauchsmittel
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Einfache Bedienbarkeit
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Geringer Wartungs- und Reinigungsaufwand
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Schnelle Umrüstzeit
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Minimaler Ausschuss
Beitrag verfasst am Mittwoch 8 September 2010