Dauerhafte Beschriftung von Pflanzenetiketten mit K600 Druckkopfeinheit

Die Hermann Meyer KG beliefert die grüne Branche mit allen erforderlichen Geräten und Werkzeugen, um Pflanzen und Gärten professionell zu bewirtschaften. Dazu gehören u.a. Etiketten, Schlaufenetiketten, Pflanzen-Aufkleber und Stand-up-Labels. In Deutschland gibt es fünf Standorte, weitere Tochterunternehmen sind in Bulgarien und England zu finden.

Sämtliche Etiketten werden zentral am Hermann Meyer Stammsitz in Rellingen produziert. Insgesamt sind dort 110 Personen beschäftigt; davon arbeiten ca. 15 Mitarbeiter in der Etiketten-Abteilung mit konventionellen Druckmaschinen.

Anwendungsübersicht
Die Anforderung besteht darin, statische, PDF-basierte Layout-Designs und variable Daten, wie Barcodes, Nummern etc. auf Kunststoff-Etiketten aus PVC, PE und Tyvec zu drucken. Der Digitaldruck muss dabei sowohl auf perforierten Substraten als auch auf Blanko-Material erfolgen. Um einige konventionelle Druckmaschinen zu ersetzen, hat die Hermann Meyer KG sich für eine Domino K600 Inkjet-Druckkopfeinheit, integriert in einen Rollenkonvertierer (wie in einer digitalen Druckmaschine), entschieden. Die für den Druck verwendeten PDF-Layouts werden in der eigenen Vorstufenabteilung vorbereitet und über das Firmennetzwerk direkt an den K600 Controller gesendet, der in der Nähe des Rollenkonvertierers platziert ist.

Kleinere Aufträge besitzen eine Lauflänge von 40m, größere Lauflängen sind bis zu 650m lang. Hermann Meyer plant mit der neuen Beschriftungslösung etwa 40-50 unterschiedliche Aufträge täglich zu realisieren.

Domino K600 Inkjet-Druckkopfeinheit
Um der Anwendung zu entsprechen, hat Domino zwei Drop on Demand Inkjet-Druckköpfe vom Typ K600 in ein bi-direktionales Rolle-zu-Rolle-Gerät von AB Graphic integriert. Da die Anwendung UV-Tinte benötigt, ist ebenfalls eine geeignete UV-Trockung enthalten. Um die Oberflächenspannung einiger Materialarten vorzubereiten, wurde zudem eine Corona-Einheit installiert, die sich vor dem Tintenstrahlkopf befindet und sich entsprechend den Anforderungen ein- und ausschalten lässt.

Der K600 DOD Inkjetdrucker bietet hochwertigen variablen Datendruck auf verschiedenen und schwierigen Bedruckstoffen. Da zwei K600 Inkjet-Druckköpfe zu einer Druckbreite von insgesamt 220mm nahtlos verbunden sind, kann die gesamte Druckbreite ganz einfach für verschiedene Layouts genutzt werden. Eine Nahtlinie ist nicht zu sehen; dadurch hat das Unternehmen die völlige Layoutfreiheit innerhalb der Druckbreite. Die automatische Reinigungsstation macht ein manuelles Eingreifen überflüssig. Aufgrund der automatischen Reinigung und innovativem Düsenverschlusssystem sind die Inkjet-Köpfe nach der Aufnahme des Druckbetriebs oder Änderung des Bedruckstoffes sofort druckbereit. Da ein Teil der zu bedruckenden Materialien perforiert ist und nicht reißen darf, hat Domino entschieden, die K600 Inkjet-Druckköpfe in ein bi-driektionales Gerät von AB Graphic zu integrieren. Nach dem Bedrucken wird die UV-Tinte durch die UV-Lampen gehärtet und der bedruckte Bahnteil wird vor und zurück bewegt, um mit der Spleiß-Einheit und dem Rollenwechsel zwischen verschiedenen Druckjobs möglichst wenig Abfall zu erzielen. Diese präzisen Operationen sind nur mit servogetriebenen Maschinen, fein abgestimmten Sensoren, Encoder und einer passgenauen Integration der Inkjet-Druckköpfe in das bi-direktionale Gerät selbst möglich.

Beitrag verfasst am Mittwoch 5 Oktober 2011