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Etikettendruckspende-Technologie 

Ein Etikettendruckspender hat die Aufgabe inline und automatisch Etiketten zu drucken und diese auf stehende oder sich bewegende Produkte zu applizieren, entweder an einer Produktionslinie, im Lager oder in der Logistikabteilung eines Unternehmens. Etikettendruckspender bestehen generell aus 3 wesentlichen Elementen - Drucker, Applikator und Steuerung. Der Drucker besteht aus einem Druckmodul sowie einem Etiketten- oder Medien-Handlingsystem.

Das Druckmodul der M-Serie Etikettendruckspendesysteme| verwendet eine Thermoleiste um das Druckbild auf dem Etikett zu erzeugen. Entweder direkt (Thermodirekt) oder indem Tinte von einem Farbband auf das Etikettenmaterial übertragen wird (Thermotransfer). Die Drucker sind in der Lage Text, inklusive variable Informationen, Seriennummern, Mindesthaltbarkeitsdatum als auch Logos, Grafiken und alle Arten von Strichcodes zu erzeugen.

Thermodirekt-Etiketten 

Thermodirekt-Etiketten werden in Verbindung mit Thermodirekt-Druckern verwendet und nehmen die Kennzeichnungsinformation über die wärmeempfindliche Oberfläche des thermosensitiven Spezialpapiers auf. Die Oberfläche schwärzt sich bei entsprechender Erhitzung durch die Thermoleiste. Das bedeutet, dass kein Farbband erforderlich ist um das Druckbild auf dem Etikett zu erzeugen. Thermodirekt-Etiketten sind empfindlicher in punkto Licht-, Wärme- und Abriebeinwirkung, wodurch die Lebensdauer des bedruckten Etikettenmaterials eingeschränkt ist.

Thermotransfer

Die Drucksysteme verwenden normales Etikettenmaterial (z.B. Papier) und ein Thermotransferband (auch Farbband oder Ribbon genannt). Das Farbband ist beschichtet mit einer Tinte, die üblicherweise aus Wachs oder Wachs/Harz besteht. Der Druck kommt dadurch zustande, dass das Farbband zwischen Thermoleiste und Etikett, welches gekennzeichnet werden soll, platziert wird. Wenn die 3 Elemente sich berühren wird die Druckleiste sowohl über die Thermotransfer-Folie als auch über das Trägermaterial bewegt. Die Wärme der Thermoleiste durchdringt das Farbband von oben und schmilzt dadurch die Tinte, so dass sich diese von der Unterseite löst. Die Tinte haftet auf dem Etikett und kühlt dann sehr schnell ab, was zu einem permanenten Druck führt.

Beim Thermotransfer-Verfahren können unterschiedliche Etikettenmaterialien verwendet werden. Mit den jeweils geeigneten Farbbändern sind die bedruckten Etiketten länger haltbar und zudem wärme- und abriebbeständiger.

Thermal Transfer Print and Apply Labelling Technology

Applizierung des Etiketts

Das Etikettenmaterial befindet sich im Normalfall auf einem Deckpapier oder Silikonpapier. Nachdem das Etikett automatisch gespendet wurde muss dieses Trägerpapier entsorgt werden. Das bedruckte Etikett wird an den Applikator abgegeben. Es können je nach Applikationsanforderung verschiedene Applikator-Typen zum Einsatz kommen.

Der am häufigsten eingesetzte Applikator ist der Stempel-Applikator (Tamp-On). Das bedruckte Etikett wird mittels einem Vakuum am Stempelkissen gehalten. Dann wird das Stempekissen durch den pneumatischen Zylinder ausgefahren um das Produkt zu etikettieren. Das Kissen berührt das Produkt und appliziert das Etikett. Teilweise wird Druckluft durch das Stempelkissen geblasen wenn das Produkt berührt wird um die Etikettenpositionierung zu unterstützen. In so einem Fall handelt es sich um einen sogenannten Tamp-Blow Applikator (Stempeln und Anblasen).

Der reine Anblas-Applikator (Blow) bläst das Etikett einfach auf das Produkt, ohne das der Applikator dabei das Produkt berührt. Wiederum wird das Etikett mittels einem Vakuum am Applikator gehalten. Wenn das Etikett appliziert werden soll, wird dieses durch einen Druckluft-Stoß auf das Produkt geblasen, wenn es am Applikator vorbei läuft oder unter dem Applikator steht.

Wenn lange Etiketten appliziert werden müssen, entweder auf die Seite oder über Eck auf zwei Seiten, dann kann ein sogenannter Aufstreich-Applikator (Wipe-On) verwendet werden. Ein großes Stempelkissen wird benötigt um das Etikett erneut mittels Vakuum zu halten wenn es vom Druckmodul abgegeben wird. Wenn das Produkt am Applikator ankommt, wird das Stempelkissen so ausgeschwenkt, dass es dieses berührt und das Etikett wird auf die Seite aufgestrichen. Bei der Übereck-Etikettierung wird das Etikett mit einem speziellen Applikator so auf den Karton aufgestrichen, dass noch ca. 50% der Etikettenlänge über die Fläche/über das Eck hinausstehen (PS. dieser Teil des Etiketts wird immer noch am Stempelkissen gehalten) um anschließend den Rest auf die Rückseite bzw. die angrenzende Seite aufzustreichen.

Andere Applikatoren sind verfügbar für die Etikettierung von Front-/Rückseiten, für Hochgeschwindigkeits-Applikationen, für sehr kleine Etiketten bzw. für die Präzisionsetikettierung.

Die Drucker-Steuerungseinheit (PCU) der M-Serie Etikettendruckspender steuert alle Aspekte des Druckers, des Etikettenhandling - d.h. die Etikettenpositionierung und die Druckbild-Erstellung, den Applikator - Zeitintervalle und Geschwindigkeit, Fehlermeldungen, Etikettendaten, PLZ und Signale der Produktionslinie, Fernsteuerung und -vernetzung.

Hauptvorteile:

  • Primär- Sekundärverpackungs- sowie Palettenetikettierungs-Lösungen
  • Vollständig modularer Aufbau erfüllt zahlreiche Kundenanforderunen in Sachen Etikettierung
  • Hochauflösender Druck gewährleistet die Einhaltung der Lieferketten-Standards
  • Nahtlose Integration in Produktionslinien
  • Einfache Etikettenauswahl macht das System von bedienerseitigen Eingriffen unabhängig
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