IP-Schutzklassen: Auswirkungen auf die Geräte für Codierung und Kennzeichnung

  • Von David Croft
  • Dezember 01, 2016
  • Getränke

Für Produktionsleiter sind Faktoren wie der Schutz von Maschinen und Geräten wichtige Aspekte und Anliegen. In schwierigen feuchten und staubigen Produktionsumgebungen ist das Ausfallrisiko höher – ebenso wie der Bedarf nach einer Maschine mit höherer IP-Einstufung. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, auf was Sie achten müssen.

In diesem zweiten Beitrag beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der IP-Schutzklasse auf die Geräte für Codierung und Kennzeichnung sowie auf ihren Einfluss auf die Entscheidungsträger. Dabei bauen wir auf unserem ersten Beitrag „Was ist die IP-Schutzklasse und was ist ihre Bedeutung? auf, der die Grundlagen abdeckte.

Die Produktionsumgebung einer typischen Getränkeabfüllanlage (ganz gleich, ob es sich dabei um alkoholische oder Erfrischungsgetränke handelt) erfordert wahrscheinlich häufige Reinigungen als Teil des Desinfizierungsprozesses und ist daher meistens feucht. Welche IP-Schutzklasse sollte für solch eine Umgebung gewählt werden?

Natürlich muss der Codierer abgespritzt werden können, normalerweise mit einem Schlauch oder Hochdruckreiniger. Daher ist eine höhere zweite IP-Kennzahl wünschenswert, so dass häufig IPX5 gewünscht wird. Diese IP-Einstufung genügt, um den Codierer vor gelegentlichen Reinigungen mit Spritzwasser zu schützen. Die längerfristigen Auswirkungen einer derart feuchten Umgebung auf den Codierer sollten jedoch auch berücksichtigt werden.

Luftgetragene Verunreinigungen wie Feuchtigkeit, Zucker und Sirup sammeln sich im Lauf der Zeit im Inneren des Codierers an, da Luft zur Kühlung der Elektronik angesaugt wird. Das führt häufig zu Defekten und/oder einer ungenügenden Zuverlässigkeit. Eine Feuchtigkeitsbeständigkeit mit höherer IP-Einstufung erweist sich bei aggressiven, feuchten Produktionsumgebungen im Allgemeinen als vorteilhafter.

Der Schutz vor dem Eindringen von Fremdstoffen aus der Umwelt ist zur Erreichung einer langfristigen Zuverlässigkeit und Gesamtanlageneffektivität (OEE) entscheidend. Die Abdichtung der Elektronik ist eine Möglichkeit, eine höhere IP-Feuchtigkeitseinstufung zu erreichen. In diesem Fall gewinnt die Kühlung für die Zuverlässigkeit des Codierers an Bedeutung, weshalb angemessene Kühlsysteme vorgesehen werden müssen.

Stellen Sie sich jetzt den umgekehrten Fall vor, bei dem ein Codierer in einer staubigen Produktionsumgebung installiert ist, beispielsweise einer Tee- oder Kaffeefabrik. Die Abdichtung gegenüber Wasser ist dann sicherlich weniger wichtig als die gegenüber Staub. Laut der Tabelle der IP-Schutzklassen ist eine Einstufung von 5 oder 6 am besten geeignet. Der Betreiber muss jetzt nur noch entscheiden, ob die Geräte staubgeschützt oder staubdicht sein müssen. Abgesehen von extrem staubigen Anwendungen wird der Staubschutz wahrscheinlich den gewünschte Schutzgrad bereitstellen, wobei dafür gesorgt werden muss, dass die Luftfilter als Absicherung des Druckers jederzeit sauber gehalten werden.

Damit kommen wir zum Ende unseres zweiteiligen Beitrags zur IP-Einstufung. Wenn Sie mehr zum Thema wissen wollen, sollten Sie keinesfalls den Bericht über unsere neue Ax-Serie verpassen. Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Teilen Sie uns unten als Kommentar Ihre Erfahrungen zum Thema mit!

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