IP-Schutzklassen: Was bedeuten eigentlich die Kennziffern?

  • Von David Croft
  • Oktober 20, 2016
  • Allgemein

Man kann die IP-Einstufung auf vielen Geräten sehen, z. B. auf dem Smartphone, aber auch auf Hochleistungs-Codiergeräten der Spitzenklasse. Doch welche Vorteile bieten Ihnen eigentlich diese IP-Codes? In einem zweiteiligen Beitrag möchten wir Ihnen die Grundlagen der IP-Schutzklassen und die praktischen Vorteile vorstellen, die Ihnen mit einer Schutzklasse gekennzeichnete Maschinen bieten.

Im ersten Teil beschäftigen wir uns damit, was IP-Schutzklassen genau sind, was die Kennziffern bedeuten und wie sich die verschiedenen Schutzklassen unterscheiden. Im zweiten Teil sehen wir uns genauer an, welchen Einfluss diese Kennziffern auf Codier- und Markierungsgeräte haben, und was Produktionsleiter beachten sollten, bevor sie ihre staub- und wasserdichten Geräte erwerben.

IP-Schutzklassen: Grundlagen

IP-Schutzklassen spielen bei Codier- und Markierungsanlagen eine wichtige Rolle, denn sie weisen den Anwender auf die Resistenz des Geräts gegen oder den Schutz vor externen Elementen wie Staub und Wasser hin.

Statt eines subjektiven Begriffs wie „wasserdicht“ bieten die Kennziffern eine objektive Angabe, wie effektiv dieser Schutz ist. Das erfolgt über eine standardisierte Beschriftung, die wir etwas später genauer zeigen werden.

IP-Schutzklassen: Feste Fremdkörper

Die erste Ziffer der IP-Kennzeichnung gibt an, wie hoch der Schutz des Gehäuses vor festen Fremdkörpern ist. Dabei kann es sich um Staub, Schmutz, Lebensmittelreste oder ähnliches handeln. Je höher die Zahl, desto beruhigter können Sie sein, dass Ihre Technik geschützt ist.

Eine weitere Aufschlüsselung der Schutzstufen sehen Sie unten in Abbildung 1.

IP-Schutzklassen: Flüssigkeiten

Die zweite Ziffer gibt den Schutz eines Geräts innerhalb des Gehäuses gegen das schädliche Eindringen von Flüssigkeiten an. An einer Produktionslinie für Getränke kann es natürlich manchmal passieren, dass Flüssigkeiten verschüttet werden. Sie wollen auf Nummer Sicher gehen und wissen, dass keine verschütteten Flüssigkeiten Ihr Gerät beschädigen.

IP-Schutzklassen: Wie können Sie die Schutzklasse erkennen?

Die IP-Kennzeichnung eines Produkts wird normalerweise auf einem Faltblatt oder in einer Broschüre angegeben. In diesen Angaben steht entweder nach IPXX zertifiziert oder nach IPXX hergestellt.

Die Zertifizierung bedeutet, dass das Produkt von einer unabhängigen, anerkannten Prüfstelle getestet und bestätigt wurde, z. B. BSI (Großbritannien) oder TÜV (Deutschland).

Im Gegensatz dazu bedeutet „nach IPXX hergestellt“, dass der Hersteller die IP-Einstufung selbst vornimmt, sie jedoch nicht von einer unabhängigen Prüfstelle bestätigt wurde.

Damit kommen wir zum Ende unseres ersten Teils. Schauen Sie regelmäßig auf unserem Domino Blog vorbei. Der zweite Teil wird dort bald erscheinen. Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Teilen Sie uns Ihre Meinung im Kommentarfeld unten mit.

Featured Articles

SIE MÖCHTEN NOCH MEHR ERFAHREN?

Erfahren Sie, wie Domino Ihr Unternehmen mit dem besten Expertenwissen der Branche unterstützen kann.

Kontaktieren Sie uns