Amazon, GS1 und Domino diskutieren auf der interpack 2026 die Zukunft der Produktidentifikation

  • Von Domino
  • Mai 08, 2026
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Domino press briefing

Wie prägen der Übergang zu 2D-Codes und GS1-Standards sowie Automatisierung und intelligente, integrierte Kennzeichnungssysteme die Zukunft der Produktidentifikation und Rückverfolgbarkeit in globalen Lieferketten?

Diese Frage und mehr bewegte auf der interpack 2026 die Expert:innen Monica Ravi, Director – Amazon Transparency, Amazon; Thomas Fell, CEO, GS1 Germany GmbH; Craig Stobie, Director – Global Sector Development, Domino Printing Sciences; und Director of Automation & Integration bei Domino sowie neu ernanntes Vorstandsmitglied von OMAC Adem Kulauzovic.

In der Diskussion wurde die zunehmende Dynamik hinter dem Übergang zu 2D-Codes powered by GS1 am Point of Sale (POS) thematisiert sowie der digitale EU-Produktpass hervorgehoben. Die Sprecher betonten den Mehrwert, den detailliertere und standardisierte Daten für Transparenz und Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette bieten.

„Es spielt keine Rolle, was Sie herstellen oder wo Sie es verkaufen – 2D-Codes kommen“, sagt Stobie. „Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern wie man erfolgreich ist. Das beginnt mit weltweit anerkannten, interoperablen GS1-Standards, kombiniert mit echter Vernetzung und Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette.“

„Die Migration von 2D-Codes wird durch reale, branchenweite Herausforderungen bei Marken und Händlern vorangetrieben“, sagt Fell. „Es handelt sich um eine unternehmensweite Transformation von Anfang bis Ende – nicht nur um eine Änderung von Verpackung oder Barcode. Sie kann nur dann im großen Maßstab funktionieren, wenn Interoperabilität und gemeinsame Standards wie z. B. der GS1 Digital Link vorhanden sind, die es ermöglichen, einen Code für alles zu nutzen.“

Auf Produktionsebene betonten die Expert:innen die Bedeutung der Integration von Codier- und Kennzeichnungssystemen, Verpackungsmaschinen und ERP-Systemen zur Unterstützung des Übergangs zu 2D-Codes und verwiesen gleichzeitig auf die umfassenderen Vorteile einer systemweiten Integration.

„Die größten Gewinne entstehen durch die Integration von Codiersystemen in vernetzte Produktions- und IT-Systeme, anstatt Technologien isoliert zu integrieren“, sagt Kulauzovic. „Offene Standards und Echtzeit-Datensynchronisation können Unternehmen dabei helfen, manuelle Eingriffe zu reduzieren, Fehler zu minimieren und so Produktivitätssteigerungen entlang der Produktionslinien zu erzielen.

“Zum Abschluss wurde ein Ausblick darauf gegeben, wie sich Kennzeichnungssysteme zunehmend zu intelligenteren, datengetriebenen Lösungen entwickeln und welche weiterführende Rolle die Produktidentifikation spielt. Die Panel-Teilnehmer betonten, dass Unternehmen über den reinen Compliance-Aspekt von 2D-Codes hinausdenken und sich darauf konzentrieren sollten, den maximalen Nutzen aus ihren 2D-Code-Anwendungen zu ziehen.

„Die meisten Organisationen beginnen mit Compliance und das ist in Ordnung – aber die eigentliche Chance kommt danach“, sagt Ravi. „Umfangreichere, standardisierte Produktdaten ermöglichen bessere Einblicke in die Lieferkette und verbesserte Kundenerlebnisse. Compliance ist nur der erste Schritt – der wahre Mehrwert entsteht auf dem weiteren Weg.“

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