Domino Printing Sciences (Domino) stellt auf der interpack 2026 die neuesten Weiterentwicklungen des elektrischen Palettenetikettierers Mx350i-eP vor. Am Stand C41 in Halle 8b liegt der Fokus auf intelligenter Automatisierung und integrierten Systemen, die produzierende Unternehmen dabei unterstützen, ihre alltäglichen Herausforderungen zu meistern.
„Nur sehr wenige Palettenetikettierer können in echten, logistischen Anwendungen eine konsistente, sichere und automatisierte Etikettierung bieten“, sagt Claes Lindh, Senior Business Support Manager bei Domino Printing Sciences. „In Wahrheit ist Palettenetikettierung weder sauber noch perfekt, denn Paletten und Positionen variieren – und genau dafür sind unsere Systeme ausgelegt.“
Die Etikettierung von Paletten nach GS1-Standards erfordert ein hohes Maß an Konsistenz und Genauigkeit. Üblicherweise wird ein eindeutiger Code, gedruckt auf einem Etikett, auf zwei benachbarte Seiten einer Palette aufgebracht. Da es während des Transports zum Verlust oder zur Beschädigung der Etiketten kommen kann, etikettieren viele Unternehmen inzwischen zwei identische Etiketten auf jeder Seite, um dieses Risiko zu reduzieren und Vorgaben einhalten zu können. Während viele Etikettiersysteme dies grundsätzlich ermöglichen, ist dafür häufig manuelles Eingreifen erforderlich, um Unterschiede in Größe, Form und Position der Paletten auszugleichen. Mit der steigenden Nachfrage nach stärker automatisierten Prozessen wird diese Herausforderung deutlich komplexer.
Das Herzstück des Mx350i-eP sind mehrere standardisierte, programmierbare Bewegungsabläufe sowie Optionen für individuelle und maßgeschneiderte Bewegungsbahnen, die den Großteil möglicher Anwendungsfälle abdecken. Dadurch können Etiketten auf unterschiedlichen Seiten oder Positionen der Palette aufgebracht werden – ganz ohne Eingreifen eines Bedieners.
Ein neuer programmierbarer Bewegungsablauf, der das automatische Aufbringen von zwei statt nur einem GS1-konformen Etikett auf zwei benachbarten Seiten der Palette ermöglicht, macht den Mx350i-eP zur bevorzugen Lösung für die steigenden Anforderungen. Der neue Ablauf automatisiert einen Prozess, der bisher manuell durchgeführt werden musste. Über die intuitive Benutzeroberfläche können die Bewegungen definiert werden, die das System automatisch für jede Palette ausführt. Das Ergebnis: minimales Risiko für Etikettenverlust und -beschädigungen.
„Das hohe Maß an Anpassungsfähigkeit wird durch den vollständig elektrischen, programmierbaren Applikatorarm des Mx350i-eP ermöglicht, der eine zuverlässige Etikettierung auch bei unregelmäßigen, inkonsistenten oder nicht standardisierten Paletten gewährleistet, an denen starre Systeme scheitern würden“, erklärt Lindh. „Im Vergleich dazu basieren herkömmliche Systeme meist auf festen, starren Bewegungsabläufen mit eingeschränkter Flexibilität und ohne echte Möglichkeiten zur individuellen Programmierung. Dort muss sich die Palette an die Maschine anpassen – beim Mx350i-eP ist es genau umgekehrt. Der Palettenetikettierer passt sich der Palette an.“
Eine weitere Neuheit des Palettenetikettieres ist die neue elektrische Applikator-Pad-Option für die Etikettenaufnahme und -anbringung. Während das Standard-Pad Druckluft verwendet, um Etiketten aufzunehmen, zu halten und aufzubringen, benötigt die neue Variante Druckluft nur für die Aufnahme. Die Etiketten werden anschließend durch integrierte Ventilatoren gehalten und per Tamping aufgebracht. Dadurch kann der Druckluftverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um bis zu 90 % reduziert werden. Der Standard-Applikatorarm nutzt weiterhin ein Tamp-&-Blow-System, das für Anwendungen verfügbar bleibt, bei denen ein reines Tamp-System nicht geeignet ist.
Erleben Sie den Mx350i-eP jetzt live auf der interpack 2026 in Halle 8b an Stand C41 und lassen Sie sich von unserem Expertenteam beraten.