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Bekämpfung krimineller Getränkefälscher mit Kennzeichnungstechnologien

  • Von Chris Thorpe
  • Mai 26, 2015
  • Getränke

Gefälschte Getränke können töten

Erst 2012 starben 40 Menschen in der Tschechischen Republik, nachdem sie gefälschten Wodka und Rum getrunken hatten, die mit Methanol gestreckt worden waren. Mindestens eine Person in Großbritannien soll an derselben Ursache gestorben sein.

1998 wurde eine Million Artikel mit gefälschtem Alkohol von Zollbeamten der EU beschlagnahmt. Im Jahr 2008 belief sich diese Zahl bereits auf 250 Millionen. Ein Bericht der Universität Portsmouth (GB) schätzte 2014, dass Lebensmittelbetrug die britischen Getränke- und Lebensmittelhersteller jährlich 11,2 Milliarden Pfund kostet.

 

Produktfälscher sind bestens organisiert

Es handelt sich beileibe nicht um Amateure. Versierte Kriminelle können Flaschenetiketten so fachmännisch replizieren, dass das ungeübte Auge sie häufig nicht von den echten Artikeln unterscheiden kann. Und die Auswirkungen gefälschter Artikel auf die Hersteller können unmittelbarer sein als gedacht. Unter Umständen kann die Marke für die von gefälschten Produkten verursachten Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Das könnte, abgesehen von der Schädigung des Markenrufs, Gerichts- und Schadensersatzkosten nach sich ziehen.

Die Regierungen wehren sich – und zielen dabei auf das zentrale Nervensystem der Getränkeindustrie

In den letzten Jahren wurden die gesetzlichen Bestimmungen zunehmend verschärft. Alle Beteiligten der Lieferkette stehen unter dem Druck, Systeme einzuführen, die eine immer engmaschigere Rückverfolgung der Produkte ermöglichen.

Der Kampf gegen Produktfälscher hängt von einer effizienten Kennzeichnung und Markierung Ihrer Produkte und Verpackungen auf jeder Stufe der Lieferkette ab. Erzeuger, Händler, Großhändler, Exporteure und Importeure müssen Lieferanten und Kunden identifizieren können. Das erfordert eine haltbare Kennzeichnung, die von allen Parteien gelesen werden kann.

Durchgängige Rückverfolgbarkeit, auf Abruf.

Wie Kennzeichnungstechnologien Hersteller unterstützen, Schritt zu halten

Heutzutage können Sie unternehmensweit operierende Kennzeichnungstechnologien wählen, die für alle denkbaren Herausforderungen in der Lieferkette gewappnet sind. Rückverfolgungscodes können auf eine riesige Palette von Materialien aufgebracht werden, darunter auch Glas, Kunststoffe sowie Kunststoff- und Metallfolien. Drucker können augenblicklich zwischen unterschiedlichen Verpackungen wechseln. All das, ohne die Produktion zu verzögern.

Das ist insbesondere bei Point-of-Sale-Verpackungen entscheidend.

POS-Verpackungen werden häufig als Alleinstellungsmerkmal einer Marke verwendet und helfen, ein Produkt im Regalauffallen zu lassen. Ihre Rolle bei der Bekämpfung von Produktfälschungen darf aber nicht unterschätzt werden. Produktfälscher werden neben der Etikettierung wohl kaum auch noch die Sekundärverpackung einer Flasche replizieren. Die Sekundärverpackung ist für den Hersteller somit nicht nur ein Unterscheidungsmerkmal, sondern dient auch dazu, dem Kunden die Echtheit des Inhalts zu versichern.

Natürlich ist eine effiziente Kennzeichnung der Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackung nutzlos ohne ein System, mit dem diese Codierung gelesen werden kann. Die Technologie hat sich auch in diesem Bereich dramatisch weiterentwickelt: Modulare IT-Systeme vereinfachen die Rückverfolgung von Chargennummern entlang der Lieferkette.

Wenn Sie sich Ihrer Konformität sicher sind, können Sie sich auf die Qualität konzentrieren

Die kontinuierliche Entwicklung spezifischer Gesetze zur Bewältigung der Probleme mit gefälschten Getränken ist von entscheidender Bedeutung. Sie bergen jedoch das Potenzial, die Produktion maßgeblich zu behindern, und setzen Hersteller unter Druck, die auf niedrige Margen und hohe Volumen setzen. Zum Glück machen es die Fortschritte in der Drucktechnologie den Getränkeherstellern leicht, vollständig konform zu arbeiten, ohne die Fertigungslinie ins Stocken zu bringen.


 

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