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Codierung mit Tinte ohne Rätselraten

  • Von Simone Ritter
  • Mai 26, 2020
  • Allgemein
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Sich ändernde gesetzliche Bestimmungen und individuelle Verpflichtungen zu ökologischer Nachhaltigkeit veranlassen viele Unternehmen dazu, die Recyclingfähigkeit der in ihren Verpackungen verwendeten Materialien zu überdenken. Um Kunden beim Testen und der Auswahl von tintenführenden Systemen für diese neuen Verpackungsansätze zusätzlich zu unterstützen, hat Domino nicht nur seine Prüfeinrichtungen für Tintentests, sondern auch sein engagiertes Pre-Sales-Team erweitert.

Tintenentwicklungsteams reagieren auf die sich ändernden Verpackungsanforderungen

Im Rahmen dieser neuen Entwicklungen tätigte Domino erhebliche Investitionen in neue Technologien für seine Labore und verstärkte die Kompetenzen seiner Mitarbeiter, um jedem Kunden einen eigenen Pre-Sales-Support-Mitarbeiter bereitstellen zu können. Dieser Schritt ist Teil des anhaltenden Engagements des Unternehmens für einen erstklassigen Kundenservice, der bei Codier- und Markierlösungen die Qualitätssicherung gewährleistet.

Die Anforderungen an Produktverpackungen entwickeln sich ständig weiter, sodass sich jede Änderung des Verpackungsmaterials erheblich auf die Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Lesbarkeit der Codes auswirken kann. Unsere technischen Spezialisten arbeiten eng mit den Kunden und dem Tintenentwicklungsteam zusammen, um die beste Lösung zu finden. In den letzten Jahren haben wir einen deutlichen Anstieg der Anzahl angeforderter recycelbarer Kartonproben festgestellt. Als Reaktion darauf hat das Tintenentwicklungsteam eine mineralölfreie Tinte speziell für diese Art von Substraten entwickelt. Der Faktor Recyclingfähigkeit wirkt sich auf die Art der von uns verwendeten Tinten und die Beratung unserer Kunden aus.“ - Susan Palmer, Head of Global Pre-Sales bei Domino.

Susan Palmer - Head of Global Pre-Sales bei Domino

Hinter den Kulissen werden die Proben strengen Tests unterzogen, um sicherzustellen, dass sie den Kundenanforderungen entsprechen. Tests für Thermo-Inkjet-, Continuous-Inkjet-, Piezo-Inkjet- und Thermotransfer-Drucklösungen werden alle vom Pre-Sales-Team durchgeführt, wobei einzelne Labore für die Prüfung von Proben für jede Technologie zuständig sind.

Oberflächentests für optimale Codequalität

Nach Erhalt eines Musters wird in Absprache mit dem Kunden eine Liste mit möglichen Lösungen ausgewählt, wobei Faktoren wie Geschwindigkeit, Materialtyp und kundenspezifische Werksbedingungen berücksichtigt werden, bevor sie für weitere Tests an das entsprechende Labor geschickt wird. Die Techniker führen dann zahlreiche Tests durch, um saubere, gestochen scharfe Codes zu gewährleisten. 

Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen und die Grenzen und Möglichkeiten des gewählten Substrats zu verstehen“, erklärt Susan Palmer. „Polyethylen und Polypropylen sind derzeit in einer Reihe von Branchen sehr beliebt, weil sie leicht zu verarbeiten und zu recyceln sind. Allerdings können sich diese Materialien beim Bedrucken mit Tinte als eine Herausforderung erweisen, da sie eine niedrige Oberflächenenergie aufweisen“, so Palmer weiter.

Damit die Tinte während des Druckens richtig haftet, muss sie sich zunächst ausbreiten und vollständig mit dem Substrat in Kontakt kommen. Dieser Vorgang wird von der Oberflächenspannung bestimmt: Damit die Tinte haften kann, muss ihre Oberflächenenergie niedriger sein als die des Substrats. Wenn ein Substrat eine niedrige Oberflächenenergie aufweist, haftet die Tinte nur mit Mühe, was zu einer schlechten Druckqualität führen kann.

In den Domino Laboren werden daher viele erste Tests durchgeführt, einschließlich der Messung der Oberflächenspannung eines Substrats. Anhand dieser Tests können die Techniker feststellen, welche Lösung am besten geeignet ist, die vom Kunden gewünschte Codequalität zu erzielen.

Wir verfügen über Tinten und Farbbänder, die speziell für die Haftung auf Substraten mit niedriger Oberflächenenergie entwickelt wurden, sodass es nur darum geht, die beste Lösung für die Kundenanforderungen zu finden. Dies kann je nach Verpackungsinhalt und Art der Produktionslinie variieren. Bei einer Getränkeproduktionslinie, bei der sich Feuchtigkeit an der Außenseite von Dosen und Flaschen ansammeln kann, muss man beispielsweise eine tintenbasierte Lösung verwenden, die durch das Kondensat drucken kann“, fährt Susan Palmer fort.

Weißer CIJ-Code auf blauem Substrat

Globale Muster-Prüfeinrichtungen zur Identifizierung der optimalen Codiertechnologie

Das globale Netzwerk von Tintenmuster-Testeinrichtungen ist nur eine der Ressourcen, die Domino zur Materialprüfung einsetzt, damit Kunden immer die beste Codierlösung erhalten. Das Pre-Sales-Team verfügt über das technische Wissen und die Erfahrung, um Kunden in puncto der bestmöglichen Codierlösungen zu beraten, auch wenn dies eine Abkehr von der Tinte erfordert.

Wenn wir der Meinung sind, dass eine andere Technologie für einen Kunden besser geeignet sein könnte, weisen wir ihn immer darauf hin. Wir arbeiten eng mit der Domino Laser Academy zusammen, um sicherzustellen, dass Kunden die bestmögliche Lösung für ihre spezifischen Anforderungen angeboten wird“, so Susan Palmer.

Neben den Kundentests experimentieren die Domino Labore auch ständig mit neuen Substraten, um das interne Wissen zu erweitern, das bei der Beratung zu Codierlösungen für neue Substrate hilft. Im Rahmen des Programms wird ein umfangreicher und informativer Katalog geprüfter Materialien kontinuierlich aktualisiert.

Die Investitionen von Domino in die Verbesserung der Prüfeinrichtungen für Tintentests und das erweiterte Pre-Sales-Team sind Beispiele für den universellen Einsatz des Unternehmens in Sachen Qualitätssicherung. Domino verfügt über globale Muster-Prüfeinrichtungen, damit Kunden in der Lage sind, die für ihre Anforderungen am besten geeignete und zuverlässigste Codierlösung zu finden und auf diese zu vertrauen. 

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